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Auszug aus einer Liste von Projekten während des Studiums

Veranstaltung/Vorlesung
Projektbeschreibung
Erstes Praxissemester (6 Monate) März 2001: Bei der IBM Deutschland Entwicklung GmbH bin ich im Bereich Systems Management für IBM zSeries betraut mit der Entwicklung eines Prototypen zur Konfiguration des Websphere Application Servers für IBM zSeries von einer Windows-Arbeitsstation aus. Näheres dazu auf dieserIBM Website.
Außerdem erweitere ich die Funktionalitäten eines java-basierten LDAP-Browsers um einen LDIF-Export und einen Viewer, der msys-spezifische Inhalte fachlich korrekt darstellt.
   
Zweites Praxissemester (6 Monate) September 2001: Bei der IBM Deutschland Entwicklung GmbH bin ich im Bereich Pervasive Computing zusammen mit einer Studienkollegin mit der Erweiterung der Implementierung desSyncML Reference Toolkit for Java betraut. Das Toolkit ist eine Referenzimplementierung, die vomSyncML-Konsortium, in dem IBM Mitglied ist, in Auftrag gegeben wurde. Das Toolkit dient der Synchronisation von Daten zwischen mobilen Geräten. Hersteller mobiler Applikationen und Geräte wie Nokia, Symbian, Motorola, Panasonic, Starfish, Lotus und andere sind an der Fertigstellung dieser Referenzimplementierung sehr interessiert, da darauf der Datenaustausch der Geräte basiert. Mein Part ist die Implementierung einesWBXML (WAP Binary XML) Parsers und Encoders. WBXML ist ein binäres XML-Format, das mit Codepages statt mit Namespaces arbeitet und den Vorteil bietet, dass Datenaustausch auch bei sehr geringer Bandbreite noch effizient ablaufen kann.
   
Vorlesungsfreie Zeit 2002

Bei der IBM Deutschland Entwicklung GmbH bin ich zusammen mit vier weiteren Entwicklern im Bereich Automotive Solutions mit der Entwicklung einer Software-Komponente beschäftigt, die auf einer mobilen Plattform in Kraftfahrzeugen geographische Positionsdaten von einem GPS-Empfänger liest und anderen Software-Komponenten über eine standardisierte Schnittstelle zur Verfügung stellt. Die stark eingeschränkte Rechenleistung der Zielplattform, ein Echtzeitbetriebssystem und eine stark eingeschränkte Menge an Hauptspeicher machen das Projekt zu einer echten Herausforderung. Ziel der Plattform ist es, Kraftfahrern die Möglichkeit zu geben, gerade so viel Geld für die Versicherung ihres Fahrzeugs ausgeben zu müssen wie deren Fahrweise es erfordert. Das Projekt nennt sich bei den Kunden der IBM "Pay-as-you-drive™" und wurde inzwischen in sehr vielen Medien erwähnt. Unter anderem hier:
ComputerWeekly
Offizielle Presse-Erklärung der IBM
OSGi Alliance World Congress
Google-Suche

   
Praktikum Internet Security

In Vierergruppen Durchführung von zu dokumentierenden Versuchen zu folgenden Themen:

Sniffing Abhören von Netzwerkverkehr verschiedener Protokolle mit iptraf, tcpdump, ethereal und professionellen Netzwerk-Analysern der Firma Wandel & Goltermann
Packeting Manuelle Konstruktion von gültigen (und ungültigen) Netzwerkpaketen mittels einer Hardware von Wandel & Goltermann
Firewalls Planen und Umsetzen einer komplex konfigurierten Linux-basierten Firewall mit ipchains und iptables
VPN Aufbau eines Netzwerks mit VPN-Verbindungen zwischen zwei Rechnern mit FreeS/WAN unter Linux
Antivirus-Mailexchange Aufsetzen von Postfix-Mailservern mit Antivirus-Funktionalität des H+BEDV Virenscanners
SSL Anlegen und Installieren von Zertifikaten zur SSL-verschlüsselten Datenübertragung von und zu einem Apache-Webserver
Protokoll-Analyse

Auswertung und Vergleich verschiedener verbindungsloser und verbindungsbehafteter Netzwerk-Protokolle, Versuche zum Angriff der jeweiligen Mechanismen der Protokolle

GPG-Mail Aufsetzen von Software zum GPG-verschlüsselten Austausch von E-Mail

 

   
Verteilte Systeme

April 2002: Die Webservices-Spezifikation ist noch nicht vollständig fertig gestellt. In einer Dreiergruppe implementieren wir eine verteilteAnwendung zum Ordern von Pizza, basierend auf der Webservices-Technologie. Christian Märkle hat das Design und die Implementierung der Client-Seite übernommen, Rüdiger Gunreben ist für die Rechner- und die Sicherheitsarchitektur verantwortlich. Mein Part ist einerseits das Design und die Implementierung des Servers, auf dem die Bestellungen eintreffen und andererseits das Design und Aufsetzen der Datenbank, auf der Kunden- und Bestelldaten registriert werden. Die Präsentation am Semesterende gelingt gut, knapp 30 Leute nutzen den Dienst parallel, die Performance ist überraschend gut. Immerhin laufen Datenbank und Server auf zwei verschiedenen Rechnern bei mir zuhause, während die Clients vom Rechnerraum der Hochschule aus durch insgesamt zwei Firewalls/Proxies (eine in der Hochschule, eine Linux-Firewall bei mir zuhause) hindurch auf den Server zugreifen. (Screenshots des Clientsunter Linux undunter Mac OS X)

   
Aktuelle Themen der Netzwerktechnik Vorbereitung und Präsentation des ThemenkomplexesIP Version 6. Die 30 vortragsbegleitenden Folien sind im PDF-Formathier zu finden. Ich stehe auch für Fragen zum Thema IPv6 zu Verfügung.
   
Multimedia-Softwareentwicklung

Zusammen mit Rüdiger Gunreben Vorbereitung und Präsentation des Themenkomplexes"Media Streaming - Architecture and Protocols". Stichpunkte hierzu sind unter anderem QoS, Realtime, Unicast, Multicast, IPv6, TCP/IP, UDP, RTP, RTCP, RTSP, H.323 SIP, Sicherheitsaspekte beim Streaming und viele weitere. Die 86 vortragsbegleitenden Folien sind im PDF-Formathier zu finden.

   
Datenbankgestütztes Publizieren und
Praktikum Dokumenterstellung

Die Hochschule unterhält ein großes Datenbanksystem mit Angaben zu allen Vorlesungen, Räumen, Ausstattung der Räume, Angestellten, Professoren, Telefonnummern, Stundenplänen und vielem mehr. In einer Dreiergruppe Design, Implementierung und Dokumentation eineselektronischen Vorlesungsverzeichnisses (wir nennen es VLVZ) auf Basis dieser Daten. Auf Knopfdruck wir die aktuelle Version des Verzeichnisses generiert. Mein Part ist die Abfrage der Datenbank und das anschließende Schreiben der gelesenen Daten in XML-Dateien. Die Anwendung ist sehr generisch gehalten, so dass Änderungen am Datenbank-Modell sehr wenig Änderungen an der Anwendung zur Folge haben. Herrn Gunrebens Part ist die Transformation der XML-Daten per XSL nach HTML. Auch dieser Teil der Anwendung lässt sich leicht erweitern, so dass beispielsweise eine Transformation nach PDF mittels XSL-FO keine Schwierigkeit darstellt.

   
Software Design Patterns 15-minütigerVortrag zum "Strategy Software Design Pattern".
15-minütigerVortrag zum Thema "Testen von Java Code mit JUnit".
   
Praktikum Softwaretechnik und
Praktikum Interaktive Medien

Zu viert, mit Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Toenniessen und dem Angestellten der Hochschule, Dipl.-Ing. Ilya Shinkarenko erweitern wir ein System, das an der Hochschule eingesetzt wird, um Studenten den Besuch von aufgezeichneten Vorlesungen und Vorträgen im Internet zu ermöglichen. Die Industrie interessierte sich schon seit langem für das Projekt. Inzwischen wurde die Firma Xterm gegründet, die die entstandene Software vertreibt. DieXterm-Software bietet dem Nutzer Unterstützung, indem sie die verschiedenen Medien synchronisiert und durch das Internet rund um die Uhr verfügbar macht. Der Name Xterm steht für eXtended Teaching with Rich Media. Kunden sind unter anderem der VW-Audi-Konzern, Renz Briefkästen und einige weitere. Mein Part unter anderem:
1) Erweiterung des Datenbank-Modells, so dass rollenbasierte Zugriffskontrolle auf verschiedene Inhalte möglich ist
2) Implementierung von JSPs zum Einpflegen neuer Inhalte
3) Implementierung von JSPs zum Administrieren der Inhalte
4) Implementierung von JSPs zum rollenbasierten Zugriff auf Inhalte
5) Koordination der Migration von Tomcat 4.0 nach Tomcat 4.1.24
6) Dokumentation

   
Generatives Computing Exploratives Implementieren einesPlugins für Eclipse, die beliebte Entwicklungsumgebung. Ziel ist es, die Kooperation mehrerer Entwickler an einer Software mit Hilfe dieses Plugins zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Highlight des Plugins ist die Möglichkeit, innerhalb der IDE mit den Leuten zu chatten, die an der Entwicklung des aktuell geöffneten Projekts beteiligt sind.
Außerdem 20-minütigerVortrag zu dem von der JBoss Group entwickelten Werkzeug names Javassist, das sich dazu eignet, Java-Anwendungen in die Lage zu versetzen, sich selbst zu verändern.
   
Aktuelle Programmiersprachen Ausarbeitung einesVortrags zur Programmiersprache Ruby, die zur Zeit immer mehr eingesetzt wird, bisher jedoch nicht in der Breite bekannt ist wie sie es meiner Ansicht nach verdient hätte. Forget Python, forget Perl ;-)

Electronic University Calendar VLVZ
Developed during the lectures
"Datenbankgestütztes Publizieren" and
"Praktikum Dokumenterstellung"

E-Learning with TeRM
The X-Term GmBH
A project that goes far beyond the lectures
"Praktikum Softwaretechnik" and "Praktikum
Interaktive Medien". Please use the Microsoft
Internet Explorer with a Windows Media
Plugin and a Java 1.4 Plugin for this link.

A Presentation on JUnit
Composed for the listeners of the seminar
"Software Design Patterns" (PDF, 180kB)

The Strategy Pattern
Composed for the listeners of the seminar
"Software Design Patterns" (PDF, 68kB)

A presentation on IPv6
Composed for the listeners of the seminar
"Aktuelle Themen der Netzwerktechnik".

A presentation on Media Streaming,
its Architecture and its Protocols
90 slides (PDF, 1.9MB)

A presentation on Javassist
Javassist is a Java API for modifying
Java Bytecode (PDF, 150kB)